Distanzierungsmöglichkeiten

Wie ist die MTR konkret gestaltet?

Welche Möglichkeiten habe ich, mich von der MTR zu distanzieren: zeitlich, um Effekte des gemeinsamen Agierens zu überdenken, oder grundsätzlich wie bei Abhängigkeiten?

BEISPIEL: geringe Distanz: Verwendung psychologischer Trigger in der Interaktionsgestaltung (z.B. Games, v.a. mit hohem Suchtpotential); MTR mit nicht willentlich kontrollierbaren Biosignalen als Systeminput (Aufmerksamkeitsassistenz via Lidschlagmessung). | hohe Distanz: Sensorarme Systeme mit mechanischen Knöpfen/ Hebeln; E-Mail-Programme

BESCHREIBUNG: Die unterschiedlichen MTR-Formen involvieren die Menschen in unterschiedlichem Maße und lassen dabei Distanzierungen – also die Möglichkeit es sich anders zu überlegen, die Interaktion abzubrechen, mit Blick auf spontan geänderte Ziele zu steuern usw. – nur bedingt zu. Dies betrifft zeitliche wie räumliche und prinzipielle Distanzierungsräume. Spiel-/ Handy-/ Internetsucht, Brain-Machine-Interfaces, Herzschrittmacher mit Closed-Loop-Stimulation usw. bedingen jeweils andere Distanzierungsmöglichkeiten von und Ausstiegspunkte aus der MTR bzw. ‘koppeln‘ Mensch und Technik teils eng und mitunter irreversibel.