Transparenz der Effektzuordnung, Kausalität

Welche Effekte sollen/ dürfen von Nutzern (nicht) erkannt werden? Welche Effekte sollen/ dürfen (nicht) erwartet werden?

Wie ist mit Verantwortung und Haftung bei Systemnutzung unter Effektintransparenz umzugehen? Ermöglichungshaftung?

BEISPIEL: geringe Transparenz: Börsensysteme, bei denen Broker-Algorithmen und menschliche Broker koagieren und interagieren. | hohe Transparenz: Einfache Maschinen wie Wasch- oder Spülmaschinen. Die Programmwahl kann auf den Nutzer, die vorgegebenen Einstellungen auf den Hersteller zurückgeführt werden.

BESCHREIBUNG: Die Zuordnung von Effekten zu sie bewirkenden Aktionen ist grundlegend für Möglichkeit, das eigene Agieren anhand der Effekte zweckmäßig auszurichten und zu lernen. In komplexen Systemen, bei denen der Gesamteffekt als Summe heterogener Aktionsteile entsteht, kann der Urheber einer Einzelaktion nicht mehr auf seinen Beitrag am Gesamteffekt zurückschließen. Kein einzelner Aktienkäufer, kann seinen Beitrag am Kursverlauf nachvollziehen und doch hat er ihn mit verursacht. Die Dimensionenfragen II.a.2 zielen darauf ab, ob der Nutzer Effekte der MTR sich, anderen und Technikanteilen kausal zuordnen kann.