Physische Durchdringung

Wie soll/ darf die MTR konkret (nicht) gestaltet werden?

Gibt es normative Grenzen bei der technischen Durchdringung der Nutzer?

BEISPIEL: geringe physische Durchdringung: Auto, Handy, externe Artefakte, technische Infrastrukturen und Großanlagen. | hohe physische Durchdringung: Prothesen, Implantate, Biofaktisierung des Menschen (Impfen, Gen-Immuntherapien etc.), Brain-Computer-Interfaces und andere Biodateninterfaces.

BESCHREIBUNG: Unter dem Stichwort invasive Technisierung (G. Böhme) wird die Tendenz angesprochen, dass Technik mit zunehmender Miniaturisierung auch zunehmend einbettungsfähig wird und nicht nur in Umgebungen (AAL), sondern auch in Menschen ‚eingebettet‘ bzw. implantiert werden kann. So kommen physisch nahen MTR-Formen wiederum spezifische Möglichkeiten und Grenzen bezüglich der Interaktionseigenschaften zu: Implantate können kaum verloren, gestohlen, vergessen oder abgenommen werden (vgl. II.b.5), zugleich werden wichtige Funktionen und Ziele (z.B. Überleben mittels Herzschrittmacher) erst durch invasive Technik überhaupt verfügbar.